Textilfaser & Naturprodukte
Naturkleidung - ökologische Textilfaser
Leinen ist eine Textilfaser [ext. Link] pflanzlicher Herkunft, die aus Flachs gewonnen wird. Leinen ist als Naturtextilie sehr gefragt. Viele Sachen, wie Hemden, Hosen, Jacken und vieles mehr kann man heutzutage in vielen Läden kaufen. Es zeichnet sich durch seine hohe Festigkeit aus und saugt Feuchtigkeit schnell auf und gibt diese rasch an die Umgebung ab.
Leinen ist die älteste Naturfaser, die für die Herstellung von Kleidung und Textilien verwendet wird. Schon im alten Ägypten fand man Leinen. Die Kleidung für Pharaonen und Priester war aus Leinen. In der Bibel wird Leinen als Grabtuch für Jesus erwähnt. Altartücher dürfen deshalb nur aus Leinen sein. Erst gegen Ende des vorigen Jahrhunderts wurde das Leinen von der Baumwolle abgelöst und macht heute nur einen geringen Teil des gesamten Textilverbrauchs aus. Leinen ist eine Flachspflanze, aus deren Stängeln durch Riffeln, Rösten, Trocknen, Brechen, Schwingen und Hecheln die Fasern zur Weiterverarbeitung gewonnen werden.
Leinen weist eine hohe Festigkeit aus und saugt Feuchtigkeit schnell auf. Die Oberfläche nimmt wenig Schmutz an und die glatte Oberfläche ist bakterienhemmend. Da Leinenzellen dicker sind als die der Baumwolle, ist Leinen weniger elastisch und steifer. Deshalb knittert es auch mehr. Aus Leinen werden alle Sorten von Textilien hergestellt .Zum Beispiel Blusen, Hemden, Hosen, Taschen, Bett und Tischwäsche und vieles mehr.
Deutschland war im 12 und 13 Jahrhundert führend im Flachsanbau. Inzwischen hat sich der Anbau verlagert, wie nach Russland und China, Polen Belgien und Frankreich. Durch die Modertrends der letzten Jahre hat der Flachsanbau in Deutschland wieder zugenommen.